Longboarding – Zwischen Cruising und Downhill gibt es noch mehr!

Das Longboard – für die meisten ein entspanntes Fortbewegungsmittel um von A nach B zu kommen, um längere Strecken zu fahren, um einen Berg mit ordentlich Tempo herunterzuballern…

…aber was gibt es noch?

Ähnlich dem Skateboarding hat man im Longboarding eine Vielzahl an Möglichkeiten um sich zu spezialisieren oder aber um kreativ viele Dinge miteinander zu verbinden. Doch was ist überhaupt alles mit dem Longboard möglich? Was gibt es für Gruppierungen innerhalb des Longboardings? Und was braucht man (grob) dafür?

<em><strong>Gemeinsame Rollrunde in Hamburg zum "Greenskate", gemeinsam macht Cruisen doch immer mehr Spaß!</strong></em>

– Cruising –

Die meisten werden ihr Board auch zwischendurch mal entspannt ein wenig durch die Gegend pushen. Das Cruisen ist im Endeffekt die entspannte Variante des Herumfahrens und ist für jeden Fahrer etwas, was man zwischendurch mal machen sollte zur Entspannung oder um den Kopf frei zu kriegen. Einigen ist das Bild des ewig cruisenden Longboarders aktuell im Kopf, doch da ist noch mehr!

Generell mag gesagt werden, dass nicht nur alleine oder mit den engsten Freunden das Cruisen Spaß macht, sondern erst in einer größeren Gruppe auch mal mit „fremden“ Leuten macht es richtig Spaß und man kann was Neues dazu lernen! Diese „Rollrunden“ wie man sie nennt werden von uns auch demnächst regelmäßig ins Leben gerufen. An einem festen Tag in der Woche zu einer festen Uhrzeit trifft man sich. Eine weitere Uhrzeit wird festgelegt (meist eine Stunde später), zu der losgefahren wird, um so auch noch Nachzüglern wegen Anreise mit Bus und Bahn die Chance zu geben an der Runde teilzuhaben. Es gibt keine festen Strecken. Jede Woche wird eine andere Strecke gefahren mit ein bis zwei Zwischenstops, um auch die interessanten Plätze Oldenburgs zu beleuchten. Am Ende kann man dann am letzten Spot mit den Anderen abhängen, etwas trinken und essen, den Spot ausnutzen zum Sliden, Tricksen, herumfahren oder etwas neues aus den nachfolgenden Bereichen zu lernen.

Cruisen kann man generell erstmal mit jedem Board, jeder Rolle und jeder Achse. Nehmt das, womit ihr euch wohl fühlt! Man kann es sich jedoch angenehmer gestalten mit einem flexigen (flexiblen) Deck, einer weichen und großen Rolle (Rollengröße hängt vom Brett ab um Wheelbites zu vermeiden), einem Tiefen Standpunkt durch z.B. einen Drop (absenken der Standfläche durch Krümmung im Holz) oder Dropthrough-Montage der Achsen (Achsen werden durch eine Aussparung auf der Oberseite des Decks befestigt und reichen durch das Deck durch) sowie einen schönen Belag, der einem nicht automatisch die Füße massiert. Hierzu findest du auch einige Boards bei uns im Shop!

– Commuting –1379923_528254750602266_1131864485_n

Das Commuten ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet nicht mehr, als dass man das Board speziell für das Überwinden von notwendigen Strecken z.B. zur Arbeit oder zur Schule benutzt, für die Fahrt zum Brötchen kaufen beim Bäcker oder auch für das Besorgen von ein paar Getränken falls die Temperaturen mal wieder steigen (und man das Auto auch mal daheim stehen lassen kann oder sollte).

Zum Commuten eignen sich Decks, die kompakt und somit angenehm auch unter dem Arm zu transportieren sind oder wenig Platz einnehmen, damit man in der Schule noch Platz unter dem Tisch für sowas wie Tasche und Beine hat, ohne den Sitznachbarn mit ungewollter Nähe zu bedrängen. Die Achsen sollten nicht über die Deckbreite hinausschauen, damit beim Pushen das unabsichtliche Treten in die Rollen vermieden wird. Weiche Rollen, die von der Größe her zu der Achs-Deck-Kombination passen werden empfohlen. Wichtig hierbei ist, dass die Rollen keinen Wheelbite verursachen, also durch den Lenkeinschlag der Achsen die Rollen das Deck berühren und ruckartig zum Stoppen des Boards sowie Abflug des Fahrers/der Fahrerin führen.

Neben den Minicruisern in unserem Angebot können auch kürzere Longboards wie das Riviera S.O.S. oder aber das Arbor Hybrid eine gute Wahl sein. Von vielen wird auch das Dinghy von Landyachtz empfohlen, da es in der größeren Variante auch mal gutm im Skatepark gefahren werden kann, aber sich auch angenehm sliden lässt.

– Carving –

Für all die, die zwar Berge herunterfahren wollen, dabei aber nicht um die Höchstgeschwindigkeiten kämpfen sondern mit entspannten Kurven Geschwindigkeit herausnehmen, bietet sich das Carving an. Hierbei wird der Flex des Boards ausgenutzt, welcher bei einer harten, mittig ausgeführten Lenkbewegung die Geschwindigkeit aus der Bewegung nimmt und einen leicht abbremst um ein gemächliches Tempo zu halten. Wichtig dabei ist das entsprechende Gleichgewicht auf dem Board und die Sicherheit beim kräftigen Kurvenfahren mit erhöhter Geschwindigkeit. Ein komplettes Abbremsen ist auch hier nur durch Slides oder Fußbremse möglich, es sei denn das Gefälle endet und man rollt aus.

Empfohlen wird hierbei ein sehr flexiges Brett mit großen, weichen und scharfkantigen Rollen (eckige Lippe/Außenseite) sowie einer Achse mit einem hohen Lenkwinkel (ca. 50°) um entsprechend enge Kurven fahren zu können. Gute Boards dazu sind zum Beispiel das Loaded Dervish Sama, das Rune Naegling oder das Riviera Sea Snake.

– Slalom –

Einige streiten sich noch immer, ob man das Slalom-Fahren eher dem Skateboarding oder dem Longboarding zuordnen soll, da Achsen mit einem traditionellen Kingpin häufig verwendet werden und die Boards auch oftmals eher kurz sind. Slalom ist einigen ein Begriff, jedoch wissen wohl nur die wenigsten dass es auch hier eine eigene Unterteilung gibt. Generell ist beim Slalom das Ziel eine festgelegte Zahl an Hütchen in möglichst kurzer Zeit zu umkurven, dabei jedoch möglichst wenig (und am besten keine) Hütchen zu berühren oder umzuschubsen. Jede Kurve muss dabei mitgenommen werden, es sollten keine Hütchen ausgelassen werden.

Es gibt drei verschiedene Formen des Slalomfahrens: Tight-, Hybrid- und Giant-Slalom. Da das Thema Slalom eine Wissenschaft für sich ist werden wir dazu bei Gelegenheit noch einen extra Artikel verfassen. Es geht dabei um verschiedene Keilungen, Achsarten in Kombination, Achsbreiten und auch entsprechende Brett-Typen. Slalom spielt leider seit geraumer Zeit eine große Rolle im Skaten, genießt jedoch in der jüngeren Generation weniger Aufmerksamkeit. Wer denkt, dass Slalom nicht den richtigen „Nervenkitzel“ bietet sollte sich den Giant-Slalom einmal anschauen, bei dem die Fahrer mit einer Geschwindigkeit von etwa 50-60 km/h einen Berg herunter fahren. Wem das noch nicht genug ist, der sollte sich in der nächsten Kategorie wohl fühlen.

Wer nicht das Slalom im herkömmlichen Sinne fahren will, sondern eher das surfige Fahren enger Kurven kann entweder mit den Sector9 Boards mit verbauten Gullwing Sidewinder (Doppellenker-Achsen) einen schön surfigen Stil fahren, oder aber mit den POW bzw. Carver Boards das ganze noch einmal auf die Spitze treiben und wirklich auf dem Asphalt surfen!

– Downhill –

Downhill, wer kennt das nicht. Es ist das derzeitige Aushängeschild des Longboardens, es geht meist um Geschwindigkeit. Hohe Geschwindigkeiten.
Beim Downhill ist das Ziel eine festgelegte Strecke bergab möglichst schnell zu absolvieren, dabei kommt es nicht nur auf die hohen Geschwindigkeiten an, sondern auch um eine saubere Kurvenlage, die durch Slides initiiert wird oder aber durch entsprechend gekonnte Fußbremsen, die bei den hohen Geschwindigkeiten jedoch völlig anders ausgeführt werden, als man es vom normalen Fahren kennt.

Wichtig beim Downhill ist nicht nur, dass das Brett stabil ist bei Geschwindigkeit, denn die Stabilität kommt rein von der Technik und dem Können des Fahrers, sondern beim Downhill ist es auch von äußerster Wichtigkeit das richtige Verhältnis von einer stabilen Haltung und einer guten Lenkung zu finden. Viele professionelle Downhiller benutzen daher vorne eine wendigere Achse als hinten, also mit einem höheren Achsinkel. Gleichzeitig muss das Brett steif sein, darf keinen Flex besitzen und auch keine Torsion, also ein verdrehen des Brettes um die Längsachse.
Generell kann man sagen, wer mit dem Downhillen anfangen möchte, der sollte ein möglichst steifes Brett mit starkem Concave in Betracht ziehen, dabei sehr grippige Rollen nehmen mit einer scharfen Lippe, also eckigen Kanten, und eine Achse mit etwa 44-48°. Spezielle Boards dafür in unserem Shop derzeit sind zum Beispiel das Earthwing NLS oder das Loaded Tesseract. An Achsen haben wir auch besonders gut geeignete vorrätig, neben den Paris Savant, die auch noch sehr gut zum Freeriden geeignet sind, und den Sabre Cold Forged Achsen können auch die Atlas Trucks sowie die Gullwing Reverse geflippt werden (Hanger wird gedreht und der Rake dadurch negativ gehalten, was die Achse träger und stabiler macht) um damit den nächsten Hügel in Angriff zu nehmen! Rollentechnisch werdet ihr auch fündig, neben den Orangatang 4-Presidents, InHeats oder den Kegeln könnt ihr auch Divine Road Ripper für den maximalen Grip nehmen. Wer es ganz extrem grippig mag und sich an höheren Speed ranwagen will kann sich den vorrätigen Satz ABEC11 Centrax anschauen.

Es wird empfohlen vorher das Sliden gelernt zu haben, was die nächste Kategorie schon ankündigt.

– Sliden / Freeriden –

Das Sliden und Freeriden bezeichnet eigentlich ein und denselben Prozess, das Querstellen des Brettes durch gezielten Traktionsverlust.

Der einzige Unterschied ist, dass „Sliden“ im Gegensatz zum „Freeriden“ keiner Geschwindigkeitsangabe unterliegt. In diversen Foren kann man als Richtwert heraushören, dass das Freeriden ähnlich dem Downhillen eine Strecke bergab führt, die dabei jedoch nicht mit möglichst hoher Geschwindigkeit und kurzer Zeit absolviert werden sollte, sondern beim Freeriden ist es einem freigestellt, wie man den Berg herunterkommt. Es gibt diverse Formen von Slides, die man durchführen kann und die es dem Freerider ermöglichen mit möglichst viel Style den Berg herunterzubrettern.

Das Sliden an sich ist, wie bereits gesagt der gezielte Traktionsverlust zum querstellen oder herumziehen des Brettes mit allen vier Rollen auf dem Boden. Spezielle Ausnahmen sind dabei die sogenannten Bluntslides, die es im Techsliding oft gibt (Techsliding ist meist mit Skateboard-ähnlichen Brettern durchgeführt und sehr harten Rollen, wer mehr dazu erfahren will kann sich bei YouTube „Sergio Yuppie“ anschauen und ins Staunen geraten). Bei Bluntslides steht man mit einem Fuß auf dem Tail und slidet nur auf zwei Rollen, während die Nose und die anderen Rollen in der Luft stehen.
Sliden wird im Longboarding als sehr wichtig angesehen, da es bei Geschwindigkeiten hilft kontrolliert und schnell Geschwindigkeit abzubauen. Gleichzeitig machen Slides auch ziemlich viel Spaß und sehen immer sehr interessant aus. Wichtig ist dabei jedoch auch die richtige Ausrüstung und entsprechende Übung.

Zum Freeriden kann man sich an den Downhill-Setups orientieren, jedoch kann man als Rolle eigentlich nahezu jede nehmen. Beim Sliden gilt dasselbe: Man kann jede Rolle sliden, nur einige einfacher als andere. Als einfacher gelten Rollen mit einer abgerundeten Außenkante und einer Härte um die 80-88a. Je größer auch der Kern der Rolle ist und je kleiner die Rolle, je schmaler die Auflagefläche ist, desto einfacher lässt sich eine Rolle sliden. Harte Rollen sind jedoch nicht immer zu empfehlen zum Sliden, denn man kann den Slide zwar einfach rausdrücken, ihn aber sehr schwer kontrollieren.

Welche Decks solltet ihr euch also bei uns einmal anschauen? Neben dem bereits genannten Loaded Tesseract und dem Eathwing NLS wären auch die Modelle von Landyachtz (Tomahawk, Switchblade) von großem Interesse für euch! Achsen kann man die Paris Savant, die Gullwing Reverse, Atlas Trucks und auch Caliber Trucks empfehlen, einige schwören auch auf die „normalen“ Paris, die jedoch grade am Anfang etwas wendig sein könnten. Als Rollen empfehlen sich z.B. die Divine Street Slayer, ABEC11 Freerides oder Autbahn California Wheels. Auch von Orangatang gibt es einige gute Sliderollen wie die Morongas, die FatFrees oder die Keanu/Killmer/Cage. Wer es noch etwas rutschiger mag oder grade anfängt kann auch gut zu den Orangatang Skiff greifen, die einfach zu sliden sind, gleichzeitig aber noch genug Kontrolle im Slide bieten.

– Long Distance –

Lange Strecken fahren…das ist besonders nach der Longboardtour auf YouTube der Hit geworden. Doch was bedeutet das nun eigentlich genau?

Long Distance, auch mit LDP abgekürzt, beinhaltet zwei verschiedene Antriebsformen, das „Pushen“ und das „Pumpen“. Für das Pushen benötigt man ein möglichst tief liegendes Brett mit einer Drop-, Dropthrough- oder Doubledrop-Montage. Doubledrop ist die Dropthrough-Montage bei einem gedroppten Brett und liegt somit in vielen Fällen wesentlich tiefer als einfach gedroppte Bretter. Das Pushen sollte jedem geläufig sein und wird in den meisten Fällen auch herangezogen bei den Touren.
Das Pumpen hingegen ist wieder die Bewegung aus dem Slalom und erfordert besondere Übung der Technik, ergibt jedoch eine sehr effiziente und energiesparende Form der Fortbewegung. Durch eine gezielte „Lenkbewegung“ wird ein Vortrieb verschafft, der durch die Trägheit der Hinterachse unterstützt wird. Dabei wird meist ein längerer Achsabstand gewählt und eine Topmount-Montage, die Achsen haben meist nur eine Breite von 150mm und weniger. Wichtig hierbei sind grippige Rollen.

Doch was benötigt man noch für Long Distance? Planung. Sehr viel Planung. Touren wollen geplant sein, man muss sich um Schlafplätze kümmern, es müssen Wasser und Festnahrung mit auf den Weg genommen werden, in ausreichender Menge versteht sich, man sollte immer Kugellager und Bushings mit dabei haben um bei eventuellen Ausfällen auch diese Wechseln zu können, Wechselklamotten, Handyladegeräte und/oder Akkus samt entsprechender Planung zum Aufladen, Verbandszeug, Karten in Offline-Version (auch Papier genannt) und auch die Strecke selbst will gut durchdacht sein. Straßenbeläge, eventuelle starke Steigungen oder Gefälle, große Lücken zwischen Städten oder Dörfern und auch die Abschnitts-Längen sind alles Dinge die man beachten muss und gerne in den Hintergrund geraten. Ohne entsprechende Kondition wird eine Tour auch schnell vorbei sein, man sollte sich also umfassend auf die nächste Tour vorbereiten.

Auch das Setup will mit abgestimmt werden, man möchte nämlich möglichst große Rollen dabei haben. Große Rollen halten die Geschwindigkeit länger, sind jedoch auf kurzer Strecke eher klobig und unangenehm. Beim Long Distance Pumping möchte gleichzeitig die Rolle auch nicht zu groß sein, dort wird meist eine Größe zwischen 75mm und 80mm empfohlen. Diese Rollengröße ist jedoch auch bereits ausreichend für das Long Distance Pushing, wenn man nicht regelmäßig an einem „Ultraskate“ teilnehmen möchte (24 Stunden Rennen mit dem Longboard, bei dem es um möglichst viel Strecke geht, dort werden Strecken von teilweise 400km und mehr gefahren!). Sehr flexige Bretter werden anders als beim Cruisen auch vermieden, denn diese nehmen auf lange Sicht zu viel Schwung aus der Bewegung und behindern einen eher auf Dauer.

Auch hier will gesagt sein, es ist schon viel zu beachten für „nur Strecke fahren“.

In unserem Shop findet sich zum Beispiel das Landyachtz Switchblade, welches in der Hollow-Variante mit einem Hohlkern sehr leicht ist und dadurch das Fahren leichter gestaltet. Auch haben wir einige Rollen in entsprechender Größe für euch vorrätig.

– Dancing / Freestyling –

(Fotos von Marcel Lührs)

Und nun zu zwei Disziplinen, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen: das Dancen und das Freestylen. Die Übergänge sind hierbei fließend, das Freestylen zielt mehr auf Tricks und Kombinationen aus Tricks ab, das Dancing hingegen ist eher das „Boardwalking“, also das umherlaufen auf dem Brett in Kombination mit einigen Tricks. Ziel beim Dancing sind nicht möglichst heftige Tricks durchzuführen, sondern der „Flow“. Man sollte seine Schritte möglichst grazil und flüssig hintereinander setzen können und entsprechendes Gefühl für das Board entwickeln. Genrell ist hier jedoch jedem freigestellt, was man machen will: mehr Tricks, mehr Boardwalking, oder was einem grade so in den Sinn kommt. Es sind einem keine Grenzen gesetzt!

Für das Freestyling und Dancing kann man verschiedenste Bretter nehmen, grob gesagt ist es jedoch einfacher auf langen Brettern mit zwei Kicks zu dancen (also jenseits der 1-Meter-Marke) und einfacher zu Freestylen, wenn das Brett eine Länge zwischen 90cm und 100cm sowie zwei Kicks besitzt. Beim Dancing werden flexige Bretter meist bevorzugt, es ist jedoch auf stiffen Brettern auch möglich, beim Freestylen ist es oftmals genau andersherum. Achsen werden für beide meist um die 50° gewählt, bei den Rollen kann man sich ausleben wie es einem gefällt. Dancer haben meist jedoch Rollen mit ca. 70mm unter ihren Brettern, Freestyler hingegen meist kleinere Rollen zwischen 60mm und 65mm.

Auch hier haben wir einiges auf Lager, was euch für diesen Bereich gut passen könnte! Ein paar Beispiele wären dabei das Landachtz Tomahawk oder Landyachtz Hatchet, das Loaded Overland oder Kanthaka, auch mit dem Loaded Tesseract kann man sehr gut Dancen und Freestylen (es eignet sich hervorragend als Allrounder um einige Bereiche mal auszuprobieren, ebenso wie das Tomahawk von Landyachtz). An Achsen kann man die Paris Trucks für leichtere Fahrer empfehlen (<70kg), bei gleichem Gewicht oder darüber hinaus sind die Atlas Trucks, die Gullwing Reverse, Bolzen Trucks oder Caliber Trucks auch einen Blick wert. Bei den Rollen kann man nur empfehlen, dass ihr euch speziell für euer Brett beraten lasst und die Rollengröße an den REst des Bretts anpasst.

Wer sich explizit für den Bereich Dancing/Freestyle interessiert (oder auch speziell für andere Bereiche des Longboardens) kann auch auf uns zukommen, unser Teamfahrer Fabian hat nicht nur einige Tricks auf Lager, sondern hilft euch auch gerne mit Rat und Tat weiter.

Man merkt, Longboarding ist nicht „nur Fahren“, wie es häufig zu hören ist, sondern ein mindestens genauso vielfältiger Sport wie auch das Skateboarding, nur mit größtenteils enstpannterer Auslegung oder aber höheren Geschwindigkeiten. Man kann sich in beiden Sportarten gleich kreativ ausleben. M;n darf nicht vergessen, dass z.B. auch ein Daewon Song nicht nur „Skateboard“ fährt, sondern mit immer neuen witzigen Ideen auf sich aufmerksam macht, ebenso wie ein Lotfi Lamaali es auf dem Longboard sogar zu Werbungen schafft für Herren-Modelabels.

In dem Sinne: Fahrt, habt Spaß dabei, tobt euch aus und probiert dabei vielleicht etwas Neues aus!